Möhnesee - Wirtschaftsförderung | „Sanfter Tourismus erfordert sanfte Konzepte“
24.11.2017
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„Sanfter Tourismus erfordert sanfte Konzepte“
Hobby-Skipper: Staatsminister a.D. Kuschke entspannt am Möhnesee

Dieser Mai malt den Sommer auf den See: Die Sonne und die weißen Segel spiegeln sich im Wasser, eine leichte Brise wiegt die vollgrünen Bäume am südlichen Ufer. Spaziergänger strecken bei ihrer Rast auf den Bänken das Gesicht genussvoll in den blauen Himmel. Und den Anglern, die in ihren Booten auf dem Wasser schaukeln, scheint es an diesem Tag nicht auf einen fetten Fang anzukommen. Vielmehr sinnieren sie, in der einen Hand die Rute, in der anderen ein Kaltgetränk, über Gott und die Welt.

„Ein wunderschönes Fleckchen Erde“, sagt seufzend Wolfram Kuschke und löst sich nur zögerlich von seinem Espresso, den er auf der Terrasse des AWO-Erholungsheims am Möhnesee genießt. Dennoch: Wetter und Wasser sind zu verlockend. Und so tauscht der SPD-Landtagsabgeordnete sein Jackett gegen eine dunkelblaue Fleece-Jacke und seine schwarzen Business- gegen bequeme Segelschuhe. Leinen los – und kurze Zeit später hält der Staatsminister a.D. ausnahmsweise einmal nicht das politische, sondern das maritime Ruder in der Hand: „Hier segeln – das ist Glücksgefühl pur“, schwärmt er. „Hier lässt es sich herrlich entspannen.“
   
Herr Kuschke im Gespräch
Der Möhnesee hat den gebürtigen Mendener fast sein ganzes Leben hindurch begleitet. Familienausflüge zum See waren im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend, später dann Pflichtbesuche mit der Schulklasse. Ende der 90er dann die Wiederentdeckung einer lieblichen Landschaft, wie Kuschke sagt: Als Regierungspräsident in Arnsberg setzte er sich nicht nur für die Tourismusförderung in der Region ein, sondern entdeckte auch seine Leidenschaft für das Segeln.
   
Ausgestattet mit Segelschein und Leihboot legte er dann häufiger auf dem Weg von seiner Arbeitsstätte Arnsberg nach Lünen auf dem Möhnesee einen abendlichen Zwischenstopp ein, um den Feierabend mit einem kleinen Törn ausklingen zu lassen.

„Die Gemeinde Möhnesee wurde zu meinem zweiten Zuhause“, sagt der Politiker. Und beinahe hätte er für sich und seine Familie gar ein kleines Ferienhaus am See gekauft – wenn da nicht die Berufung ins Ministeramt nach Düsseldorf dazwischen gekommen wäre. Die Freizeit wurde noch knapper, das Haus wäre verwaist gewesen, so Kuschke. Er hält es wie die meisten Feriengäste am Möhnesee, die es zwischen einem und drei Tage in die idyllische Natur lockt.

Der Tourismus, sagt der Politiker, sei sanft. Entsprechend sanft müssten auch die Konzepte zur Weiterentwicklung der Gemeinde Möhnesee beschaffen sein. So hält er auch die Idee der Tourismus- und Wirtschaftsförderin Michaela Vorholt, die Erneuerbare Energie in der Gemeinde auszubauen und mit touristischen Angeboten zu verknüpfen, für ideal. Vorholts Plan: Die Region mit Elektromobilität erfahrbar machen. Die ersten E-Fahrräder stehen bereit. „Vielleicht schippern demnächst auch Solar-Boote als Shuttle-Service auf dem Möhnesee“, blickt die Tourismuschefin in die Zukunft. Kuschke findet diese Vision realistisch: „Das ist machbar – und wäre eine Attraktion in der Region.“
Beiden, Kuschke und Vorholt, liegt auch das Projekt „Seen im Sauerland“ am Herzen. Die Regionale 2013 bietet könnte eine Chance für die Gemeinde Möhnesee sein, um den Standort als Tourismus- und Erholungsort weiterhin zu etablieren.
   
Frau Vorholt im Gespräch mit Herrn Kuschke
Doch für die Umsetzung fehlt Geld – und so wollen sich die Stadtväter und auch Wolfram Kuschke auf die Suche nach Fördertöpfen für dieses Projekt begeben. Die Geldtöpfe finden sich, anders als im Märchen, nicht am Ende des Regenbogens. Vielmehr müssen die Akteure danach in Düsseldorf fahnden. Für Kuschke nichts Neues, sondern Teil seiner täglichen Arbeit. Und: „Für diese lebens- und liebenswerte Region lohnt sich das Klinkenputzen.“

Links:
Frau Vorholt im Gespräch mit
Herrn Kuschke, Staatsminister a.D.
   
   
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